Stainless Quo und Sissi's Top überzeugten:
Nur mäßiger Besuch beim dritten „Rock unterm Osser“-Open Air
Lam. (ki) Pech an den Schuhen, mieses Karma, oder wie soll man es sonst nennen, wenn das diesjährige „Rock unterm Osser“ - Open Air wieder unter den selben Wetterunbilden leiden musste, wie das Open Air des letzten Jahres? Dabei hatte man heuer eine so große Hoffnung auf den Mai-Termin gelegt. Erschwerend kam noch dazu, dass sich so mancher eingefleischte Fußballfan am Samstag nur schwer vom Fernseher hatte trennen können und das DFB-Pokalfinale FC Bayern – Werder Bremen ja wirklich eine große Anziehungskraft besaß.
Abgesehen von den äußeren Umständen war das Open Air unterm Osser aber auch heuer wieder einen Besuch wert. Die Veranstalter von der SpVgg Lam und vom TC Lamer Winkel hatten mit den beiden Coverbands „Sissis Top“ und „Stainless Quo“ für richtig knackige, ordentliche Rockmusik gesorgt. Die beiden Bands aus dem Mannheimer Raum machten ihren großen Vorbildern wirklich alle Ehre. Sissis Top erinnerte mit ihren (aufgeklebten) Bärten tatsächlich an ihre großen Vorbilder aus Texas. Dass sie sich dabei nicht so ernst nehmen, bezeugen die schrägen Künstlernamen: Willy Gibihm (Gitarre), Rösti Grill (Bass) und Frank Friert (Schlagzeug). Ihre Musik, beziehungsweise die von ZZ Top, nahmen die drei Akteure dafür aber schon ernst und spielten, dass es für Rockfans eine wahre Freude war. Frühe Klassiker wie „Tush“, „La Grange“ und „It's Only Love“ fehlten ebenso wenig wie die die Ohrwürmer „Gimme All Your Lovin“ und das absolut passende „Sharp Dressed Man“. Die Bandmitglieder der beiden Tribute Bands sind fast identisch, so war zwischen den Bands nur eine knappe Pause vonnöten. Die freie Bühne nutzten Franz Marchl von der SpVgg Lam und Hubert Falkner vom TC Lamer Winkel um einige Dankesworte unter anderem an den Lamer Bürgermeister, die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs, an Gerd Hutter von Monstersound sowie an die zahlreichen Sponsoren der Veranstaltung zu richten.
Die zweite Coverband des Abends, „Stainless Quo“ konnte auf lange Umhänge und angeklebte Bärte verzichten. Der Rick Parfitt „Verschnitt“ Hans Schmitt (Gitarre und Gesang), Jürgen Riedel (Bass und Gesang) sowie das Francis Rossi „Double“ Joe Kolb (Gitarre und Gesang) und Udo Boppré (Schlagzeug) überzeugten mit den klassischen Status Quo Gitarrenriffs und gut gesungenen Liedern. Den Auftakt machten sie mit „Sweet Caroline“ und weiteren frühen Quo-Klassikern. Im Publikum wurden reihenweise die „Luftgitarren“ ausgepackt und die Altersbandbreite der Tänzerinnen und Tänzer reichte vom Teenageralter bis weit hinein in die besten Jahre. Die Übersetzung von „stainless“ lautet unter anderem rostfrei. Und Rost hatten die Musiker von „Stainless Quo“, ebenso wie ihre Vorbilder, tatsächlich noch nicht angelegt. Bis nach Mitternacht verstanden sie es mit einem Hit auf den anderen das Publikum zum mitrocken zu bringen und die Status Quo Hymne schlechthin: „Rockin' All Over The World“ erklang vielstimmig auf dem Lamer Open Air Gelände.
Die zweite Coverband des Abends, „Stainless Quo“ konnte auf lange Umhänge und angeklebte Bärte verzichten. Der Rick Parfitt „Verschnitt“ Hans Schmitt (Gitarre und Gesang), Jürgen Riedel (Bass und Gesang) sowie das Francis Rossi „Double“ Joe Kolb (Gitarre und Gesang) und Udo Boppré (Schlagzeug) überzeugten mit den klassischen Status Quo Gitarrenriffs und gut gesungenen Liedern. Den Auftakt machten sie mit „Sweet Caroline“ und weiteren frühen Quo-Klassikern. Im Publikum wurden reihenweise die „Luftgitarren“ ausgepackt und die Altersbandbreite der Tänzerinnen und Tänzer reichte vom Teenageralter bis weit hinein in die besten Jahre. Die Übersetzung von „stainless“ lautet unter anderem rostfrei. Und Rost hatten die Musiker von „Stainless Quo“, ebenso wie ihre Vorbilder, tatsächlich noch nicht angelegt. Bis nach Mitternacht verstanden sie es mit einem Hit auf den anderen das Publikum zum mitrocken zu bringen und die Status Quo Hymne schlechthin: „Rockin' All Over The World“ erklang vielstimmig auf dem Lamer Open Air Gelände.
Quelle: Kötztinger Zeitung
